CZTs vorgestellt: Jennifer Hohensteiner

Jennifer Hohensteiner, CZT

Liebe Tanglerinnen und Tangler,

ich möchte heute eine neue Rubrik starten, in der ich euch nach und nach die CZTs im deutschsprachigen Raum vorstellen werde. Dazu gibt es ein immer kleines Interview und ihr könnt ein paar Zentangle-Kunstwerke bewundern.

Den Anfang macht heute Jennifer Hohensteiner. Jennifer ist, wie ich selbst, Amerikanerin und wohnt seit vielen Jahren in Deutschland - und ihr Deutsch ist unglaublich gut! Außerdem tangelt sie wunderschön, wie ihr weiter unten sehen könnt. Jennifer gibt seit letztem Jahr Kurse im Rhein-Main Gebiet. Schauen wir mal, was Jennifer zu erzählen hat:

Jennifer, wie bist zu zum Tangeln gekommen?

Ich war auf der Suche nach einer „einfacheren“ Methode der Kreativität. Ich hatte einige Jahre davor mit dem Malen angefangen, und es machte mir viel Freude, doch die Zeit und den Aufwand (vor allem das obligatorische Pinselreinigen!) fand ich immer anstrengender. Eines Tages kritzelte ich zusammen mit meinem Sohn mit einem Kugelschreiber auf Schmierpapier und es fiel mir auf, dass man nicht unbedingt Pinsel, Farbe und Leinwand braucht, um interesssante Bilder zu kreieren. Kurze Zeit später habe ich nach „Doodle“ und „Kunst“ gegoogelt und bin auf die ersten Zentangle-Bilder gestoßen. Ich war sofort davon angetan. Es war so was wie ein Erkennungsmoment, den ich bis in der Magengrube gespürt habe: Das ist es. Obwohl ich sehr bunt gemalt habe, liebte ich den reine, reduzierten Ausdruck der schwarz-weißen Bilder, ihre Verspieltheit, die feinen Linien. Das war 2013 und es gab keine CZTs in Deutschland. Ich habe das Buch „Einmal Täglich Zentangle“ von Beckah Krahula gekauft und seitdem mit dem Tangeln nicht aufgehört.

Was ist für dich das Tolle an Zentangle?

Dass man mit ganz einfachem Werkzeug und einer Handvoll Muster so vielseitige und persönliche Bilder kreieren kann.

Warum bist du CZT geworden?

Wenn man in der Zentangle-Welt unterwegs bist wird man sehr bald mit der Begeisterung konfrontiert, die CZTs für ihre Erlebnisse beim CZT-Seminar und für Rick Roberts und Maria Thomas entgegenbringen. Ich muss zugeben, es ging mir manchmal sogar etwas auf den Keks! Dennoch wollte ich wissen, was daran war. Ich war außerdem so intensiv mit dem Tangeln dabei, es war ja auch nur konsequent – und als US-Amerikanerin bin ich eh jedes Jahr in den USA. Der Ausschlag gab aber Anya Lothrop, Deutschlands erste CZT, die mich dazu ermuntert hat und mir versicherte, ich würde es nicht bedauern. Also habe ich mich im April 2015 angemeldet und das Seminar absolviert. Und es war toll.

Gibst du Kurse? Und wenn ja, wo?

Ja, ich gebe regelmäßig Kurse im Rhein-Main Gebiet. Ich poste sie auf meiner Webseite www.tanglesome.de .

Wie können Interessierte dich kontaktieren?

 

Am Besten über E-Mail: Jennifer (at) tanglesome.de

Was ist dein Lieblings-Zentangle-Muster?

Mooka.

Verrätst du uns einen deiner Tangle-Tipps?

Wenn deine Kreise – bei Tipple, Onomato oder Purk z.B. -  oder gar dein Printemps – nicht wirklich rund werden und gerne eine Schieflage oder Eiförmigkeit annehmen, drehe deine Kachel immer wieder, bevor du die Nächste zeichnest. Sie werden vielleicht immer noch etwas schief sein aber da sie in verschiedenen Richtungen schief sind, fällt es nicht so auf.

Vielen Dank, Jennifer! Ich hoffe, dass jetzt einige LeserInnen neugierig geworden sind. Schaut euch doch mal auf Jennifers Webseite um!

Und wir sehen uns dann nächste Woche zum Muster-Mixer!! Viel Spaß und genießt den Sommer!

Eure Anya

++Alle Zentangle-Bilder in diesem Post stammen von Jennifer Hohensteiner++

++ Zentangle® und die Zentangle-Methode sind urheberrechtlich geschützt und wurden von Rick Roberts und Maria Thomas erfunden. Zentangle® ist ein registriertes Warenzeichen von Zentangle Inc. Mehr Informationen unter zentangle.com ++

 

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